© EUGENIA KAIS
REAS
Regie—Lola Arias
Dokumentarfilm, ARG / DE / CHE 2024—82min—18+
WETTBEWERB
Spanische Originalversion mit deutschen Untertiteln
Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache moderiert und in deutsche Gebärdensprache übersetzt.
The event will be moderated in German and translated into German sign language.
Kollektive und empowernde musikalische Nachstellung einer queeren Gefängniserzählung, jenseits von Stigmatisierung.
Yoseli landet unter dem Verdacht auf Drogenhandel im Frauengefängnis. Vom ersten Tag an ist klar: Diese Erfahrung macht sie nicht allein, sie ist nun Teil eines Kollektivs. Es entsteht eine queere und gemeinschaftliche Aufarbeitung von liebevollen und gewaltvollen Erlebnissen. Reas ordnet sie einem nicht-linearen und visuell faszinierenden filmischen Konstrukt zu, das sanfte, unterhaltsame und empowernde Bande zwischen den Performer* innen spinnt und deren Erinnerungen an Liebe, Freundschaft, Kreativität und Gewalt tänzerisch und musikalisch aufarbeitet.
Die cis und trans Performer*innen spielen sich größtenteils selbst. Regisseurin Lola Arias erzählt in ihrem Film also nicht nur von queerer Gemeinschaft, sondern ihr Schaffensprozess selbst ist ein Paradebeispiel dafür, was queere kreative Zusammenarbeit bedeuten kann. Reas macht Spaß, bewegt, ermächtigt und zeigt vor allem eines: Wir erinnern, lieben und erschaffen am besten gemeinsam.

