BENEDIKT RUGER | KÜNSTLER DES QFFM 2020 POSTERS

© Foto by Camilo Brau

Möglichkeiten, auf die Zeichnungen von Benedikt Rugar aufmerksam zu werden, gibt es viele. Die Arbeiten, des in Berlin lebenden Illustrators, wurden bereits in Zeitungen wie dem Spiegel, der ZEIT oder der New York Times veröffentlicht. Seine futuristisch anmutenden Bildwelten oder sexuell geladenen, fragmentierten Körper und Objekte schmücken Poster und Flyer bekannter Clubs wie dem SchwuZ, Berghain und Party- Reihen wie Cocktail ́d Amore und Plastic.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Meine Zeichnungen sind meist mit einer klaren schwarzen Outlinegezeichnet und erinnern sicher im ersten Moment an den klassischen Comic Stil, oder an alte handgezeichnete Werbegrafiken. Die Motive zeigen oft eine eingefrorene Bewegung, oder Narration, die dem Betrachter genug Raum lässt für eigene Interpretationen. In meinem Beruf schätze immer wieder aufs Neue die Herausforderung, mit meiner Ideen- und Bildwelt auf verschiedenste Themen zu reagieren und einen Dialog zu dem Betrachter herzustellen.

Was inspirierte Dich zu dem QFFM-Postermotiv?
Queer steht für das Aufbrechen und Umdenken von alten Geschlechter Normen, daher wollte ich ein Gesicht zeigen, welches keine konkrete Form hat. Ein positives Gesicht, welches aufmerksam mit großen Augen die Filme des QFFM anschaut.

Was bedeutet für Dich der Begriff QUEER?
Queer bedeutet Vielfältigkeit von Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierung. Der Begriff ist längst in der Politik und Mainstream ange-kommen, was ich positiv bewerte, jedoch müssen noch mehr Menschen den Begriff tatsächlich leben.

benediktrugar.de

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